Geschichte der Reformation in Dresden und Leipzig.

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Geschich­te der Refor­ma­ti­on in Dres­den und Leip­zig.
Geschich­te der Refor­ma­ti­on in Dres­den und Leip­zig.

Autor/en: M. Gott­lob Edu­ard Leo

Rei­he: Auf his­to­ri­schen Spu­ren / Band 7
Sei­ten­zahl: 106
Auf­la­ge 1 (04. Janu­ar 2017)
Spra­che: deut­sch
ISBN-13: 978–1542345293

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For­mat: eBook / 1,99 EUR

Vor­wort des Ver­fas­sers (1839): Dass seit dem Jah­re 1817 die gro­ßen Taten Got­tes des 16. Jahr­hun­derts vor dem geis­ti­gen Auge unse­rer Zeit genos­sen aufs Neue vor­über­ge­gan­gen sind und das Refor­ma­ti­ons­zeit­al­ter gleich­sam noch ein­mal von uns durch­lebt wor­den ist, hat unstrei­tig auf die Bewoh­ner des pro­tes­tan­ti­schen Deutsch­lands den wohl­tä­tigs­ten Ein­fluss geäu­ßert und die Lie­be zu dem Evan­ge­lio viel­fach wie­der­um ange­regt. Das Volk beson­ders ist in unse­rer Zeit häu­fig durch Wort und Schrift auf das Werk der Refor­ma­ti­on, das ein Werk Got­tes war, hin­ge­wie­sen wor­den, und es hat sich gern erzäh­len las­sen von den gro­ßen Ver­än­de­run­gen, wel­che durch schwa­che Werk­zeu­ge vor drei­hun­dert Jah­ren in der Kir­che her­bei­ge­führt wor­den sind.
Auch für die Städ­te Dres­den und Leip­zig bricht mit dem künf­ti­gen Jah­re aber­mals sein Jubel­jahr an. Erst näm­li­ch wur­de daselbst, so wie in den übri­gen Städ­ten der damals alber­ti­ni­schen Lan­de die Refor­ma­ti­on ein­ge­führt. Die Bewoh­ner Dres­dens und Leip­zigs nun in nach­ste­hen­dem Schrift­chen dar­auf hin­zu­wei­sen, wie von ihren Vätern vor 300 Jah­ren für die Wahr­heit gestrit­ten wor­den ist, und ihnen so das Evan­ge­li­um selbst, für wel­ches jene kämpf­ten, teu­rer zu machen, drang und zwang den Ver­fas­ser sein Herz. Sind ihm doch gera­de die­se Städ­te, in denen bei­den er ein­st das Wort des Herrn ver­kün­dig­te, beson­ders lieb gewor­den. Dass bei­de Städ­te, was die Refor­ma­ti­ons­ge­schich­te der­sel­ben anlangt, zusam­men gehö­ren, wird jeder zuge­ben, wel­cher mit die­ser Geschich­te eini­ger­ma­ßen ver­traut ist. Hof­fent­li­ch wer­den auch ande­re säch­si­sche Städ­te Schrift­stel­ler fin­den, wel­che die im Jah­re 1539 daselbst erfolg­te Ein­füh­rung der Refor­ma­ti­on erzäh­len. Dass die nach­ste­hen­de Dar­stel­lung, ob sie gleich nur eine popu­lä­re ist und sein soll­te, aus den Quel­len geschöpft sei, dafür soll­ten zum Teil die dem Tex­te unter­ge­setz­ten Anmer­kun­gen zeu­gen.
Das Sam­meln der in Chro­ni­ken und ande­ren Schrif­ten zer­streu­ten Nach­rich­ten und die Zusam­men­stel­lung der­sel­ben zu einer fort­lau­fen­den Erzäh­lung hat übri­gens so bedeu­ten­de Schwie­rig­kei­ten, dass ich, wenn ich nicht völ­lig erreich­te, was ich errei­chen woll­te, auf eine nach­sichts­vol­le Beur­tei­lung wohl Ansprü­che machen kann.
So möge denn das Buch hin­ge­hen und Segen stif­ten, und dem Volk erzäh­len von den Taten des all­mäch­ti­gen Got­tes!
Wal­den­burg, den 31. Okto­ber 1838.

Inhalts­ver­zeich­nis
Vor­wort.
I. Kirch­li­cher Zustand in Dres­den und Leip­zig vor der Refor­ma­ti­on.
II. Luther in Dres­den.
III. Her­zogs Georg von Sach­sen Stel­lung zu dem Evan­ge­lio.
IV. Die Leip­zi­ger Dis­pu­ta­ti­on und ihre Fol­gen.
V. Her­zog Georg gibt öffent­li­che Ver­bo­te gegen die evan­ge­li­sche Leh­re.
VI. Wie Luther die um des Evan­ge­lii wil­len von Her­zog Georg Ver­trie­be­nen trös­tet.
VII. Georgs Mass­re­geln, um nach sei­nem Tod den römi­schen Glau­ben in sei­nen Lan­den zu erhal­ten.
VIII. Ein­füh­rung der Refor­ma­ti­on in Dres­den und Leip­zig durch Hein­rich den From­men.
IX. Voll­endung der Refor­ma­ti­on durch Her­zog Moritz.