Goethes Liebschaften und Liebesbriefe.

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Goe­thes Lieb­schaf­ten und Lie­bes­brie­fe.
Goe­thes Lieb­schaf­ten und Lie­bes­brie­fe.

Autor/en: August Diez­mann
Herausgeber/in: Gerik Chir­lek

Rei­he: Auf his­to­ri­sche Spu­ren / Band 6
For­mat: eBook / 2,99 EUR
Sei­ten­zahl: ca. 223
Ver­lag: BoD / ISBN: 978–3741284830
Auf­la­ge 1 (17. August 2016)
Spra­che: deut­sch

For­mat: Print / 12,90 EUR (bei AMAZON)
Ver­lag: Crea­teS­pace / ISBN: 9781537704470
Auf­la­ge 1 (16. Sep­tem­ber 2016)
Spra­che: deut­sch

Beschrei­bung:
= Digi­ta­le Neu­fas­sung für eBook-Rea­der =
Diez­mann (1868):
“Alles geben die Göt­ter Ihren Lieb­lin­gen,
Alle Freu­den, die unend­li­chen,
Alle Schmer­zen, die unend­li­chen, ganz,
sagt Goe­the, der selbst ein Lieb­ling der Göt­ter war, die ihm nament­li­ch die Freu­den und Won­nen, wie die Schmer­zen und Lei­den der Lie­be in über­rei­chem Maße boten, denn er lieb­te zu oft wie­der­hol­ten Malen, von den ers­ten Jah­ren der Jugend bis zu den spä­tes­ten des Alters. Auch lieb­te er stets mit Lei­den­schaft, wenn auch nicht mit küh­ner und tap­fe­rer, denn er bewahr­te sich immer küh­le Besin­nung und sobald er erkann­te, dass die Lei­den­schaft, der er ver­fal­len war, über­mäch­tig wer­de, zog er sich zurück und floh. So floh er aus Sesen­heim von der rei­zen­den Frie­de­ri­ke, aus Wetz­lar von Char­lot­te Buff, und aus Frank­furt von der schö­nen Lili. Ver­ges­sen hat er aber kei­ne von denen, die er jemals geliebt, und unsterb­li­ch sind sie alle durch ihn gewor­den. Wem in der Welt wäre Gret­chen (im Faust), wem das rei­zen­de Idyll in Sesen­heim, wem Wer­t­hers Lot­te, wem wären die zau­be­ri­schen Lie­bes­lie­der an Lili unbe­kannt? Wenn wir uns nun auch der wun­der­li­chen Mei­nung nicht anschlie­ßen wol­len, Goe­the sei der größ­te Dich­ter der moder­nen Welt gewor­den, weil er so viel und so heiß geliebt, so ist es doch Tat­sa­che, dass alle Kräf­te des Kör­pers und des Geis­tes durch die Lie­be gestei­gert wer­den, die der Men­sch emp­fin­det, gewiss also auch die Fähig­keit, den man­nig­fal­ti­gen wech­seln­den Emp­fin­dun­gen, wel­che in der Brust eines Lie­ben­den sich regen, in den ver­schie­dens­ten For­men Aus­druck zu geben. Ver­su­chen wir also den ver­schie­de­nen Nei­gun­gen unse­res gro­ßen Dich­ters nach­zu­ge­hen und gewis­ser­ma­ßen eine Geschich­te sei­nes Her­zens zu geben, die eben­so unter­hal­tend für den gewöhn­li­chen Leser, als beleh­rend für den­je­ni­gen sein muss, wel­cher sein Wesen und Sein gründ­li­ch ken­nen­ler­nen will. Wo nur immer mög­li­ch, fol­gen wir des Dich­ters eige­nen Wor­t­en.”

Inhalts­ver­zeich­nis
Das Kind von Thea­ter (1759) – Gret­chen in Frank­furt (1764).
Käth­chen (Änn­chen) Schön­kopf in Leip­zig.
I.
Ia.
II.
III.
IV.
V.
VI.
VII.
VIII.
Frie­de­ri­ke von Sesen­heim.
Char­lot­te Buff in Wetz­lar (Werther’s Lot­te).
Lili in Frank­furt.
Grä­fin Augus­te von Stoll­berg.
Char­lot­te von Stein.
Die Röme­rin und die Mai­län­de­rin.
Chris­tia­ne Vul­pi­us (spä­ter Frau Geh.-Rätin von Goe­the).
Maxi­mi­lia­ne und Bet­ti­na Bren­ta­no.
Min­na Herz­lieb.
Coro­na Schrö­ter.