Der Aberglaube als weltgeschichtliche Macht. Vortrag im wissenschaftlichen Verein am 14. Februar 1852

Titel:
[O] Der Aberglaube als weltgeschichtliche Macht. Vortrag im wissenschaftlichen Verein am 14. Februar 1852. Mit dem Bildnisse Raupach’s aus früheren Jahren.
[N] Der Aberglaube als weltgeschichtliche Macht. Vortrag im wissenschaftlichen Verein am 14. Februar 1852

Verfasser:
[O] Ernst Benjamin Salomo Raupach, [N] Claudine Hirschmann

Erscheinungsjahr:
[O] 1852, [N] 2020

Verlag:
[O] Vereins-Buchhandlung. Berlin, Druckerei von F. W. Gubitz
[N] Books on Demand (BoD)


Legende: [O] Original und [N] Neuausgabe

Zusätzliche Angaben zur Neuausgabe

Reihe: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann, Band 13
Format: eBook (ePUB und Kindle), Sprache: deutsch
ISBN: 9783750492608
Preis: 2,99 EUR

Copyright: Claudine Hirschmann
Beratung: Dr. Tankred Hirschmann
Titelfoto: DarkWorkX

Beschreibung:
Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1852, für eBook-Reader geeignet. +++ Auszug aus dem Inhalt: »Wenn ich mir vorgenommen habe, den Aberglauben als eine welthistorische Potenz darzustellen, das heißt als eine Macht, die, in der geistigen Natur des Menschen gegründet, immerwährenden Einfluss auf die Entwicklung der Menschheit ausgeübt hat, so fragt es sich zuerst: Was ist Aberglaube? Ich werde diese Frage auf einem kleinen Umweg zu beantworten suchen.
Unleugbar liegt im menschlichen Gemüt eine Ahnung der Verwandtschaft mit einer übersinnlichen Welt. Aus dieser Ahnung entspringt die Sehnsucht nach der Erkenntnis dieser Welt und der Befreundung mit ihr, mit anderen Worten: Der Glaube, der ja nichts anderes ist, als eine Anschauung des Übersinnlichen, der Glaube ist ein Bedürfnis des menschlichen Gemüts. Welche Anschauung der übersinnlichen Welt, das heißt, welcher Glaube aus diesem Bestreben hervorgeht, ist vom größten Einfluss auf das Seelen- und daher auch reale Leben des Menschen. Darum stelle ich die Frage auf: Welches musste die erste Anschauung des Übersinnlichen in der Menschheit sein?…«