Der Graf von Gleichen – Romantische Volkssage – Nebst einem historisch-kritischen Anhang und einer anatomischen Beschreibung der neuerlichen ausgegrabenen Gebeine

Titel:
[O] Der Graf von Gleichen. Romantische Volkssage von Dr. Heinrich Doering. Nebst einem historisch-kritischen Anhange und einer anatomischen Beschreibung der neuerlichen ausgegrabenen Gebeine vom Medizinalrath Dr. Thilow in Erfurt
[N] Der Graf von Gleichen – Romantische Volkssage – Nebst einem historisch-kritischen Anhang und einer anatomischen Beschreibung der neuerlichen ausgegrabenen Gebeine

Verfasser:
[O] Dr. Johann Michael Heinrich Döring, [N] Claudine Hirschmann

Erscheinungsjahr:
[O] 1836, [N] 2020

Verlag:
[O] Hennings’sche Buchhandlung, Gotha und Erfurt
[N] Books on Demand (BoD)


Legende: [O] Original und [N] Neuausgabe

Zusätzliche Angaben zur Neuausgabe

Reihe: Auf historischen Spuren mit Claudine Hirschmann, Band 17
Format: eBook (ePUB und Kindle), Sprache: deutsch
ISBN: 9783750494374
Preis: 2,99 EUR

Copyright: Claudine Hirschmann
Beratung: Dr. Tankred Hirschmann
Titelbild: domeckopol

Beschreibung:
Digitale Neuausgabe des Buches aus dem Jahr 1836, für eBook-Reader geeignet. +++ Auszug aus dem Inhalt: Nachdem Graf von Gleichen in Kairo in Haft kam, glaubte der Hauptmann der Gefangenen, er sei erfahren in der edlen Gartenkunst und beauftragte ihn, gemäß dem Willen des Sultans einen Garten nach Art der Franken einzurichten und zu pflegen. – In völliger Unkenntnis und »…mit neuem Mut belebt, entschloss sich der Graf zu dem misslichen Unternehmen einer planlosen Umwandlung des ihm übergebenen Platzes. Er stellte die Arbeiter auf gut Glück an und verfuhr mit beispielloser Willkür in dem wohlgeordneten, schattenreichen Park. Die nutzbaren Fruchtbäume mussten den Anpflanzungen von Rosmarin, Amaranten und Sammetblumen weichen, und den nackten Boden deckte, nachdem er das gute Erdreich hatte ausstechen lassen, buntfarbiger Kies, der so sorgfältig festgestampft wurde, dass kein Grashalm darin wurzeln konnte. Ein Rosensaum, durch den sich seltsam gewundene Blumenbeete mit grotesken Figuren schlängelten, umschloss den ganzen Platz, den er in mehrere Terrassen geteilt hatte. Die ganze Gartenanstalt aber konnte nicht gedeihen, da der Graf aus Unkunde, die Zeit zu säen und zu pflanzen, wenig oder gar nicht beachtete…«