Faraday, Michael (†)

Michael Faraday

geboren: 22. September 1791 in Newington

gestorben: 25. August 1867 in Hampton Court Green


Lebensgeschichte:

  • Der englische Naturforscher Michael Faraday wurde am 22. September 1791 in Newington in der Grafschaft Surrey geboren. Er absolvierte eine Buchbinderlehre und las begeistert in den zum Binden gebrachten Büchern. Sein Interesse damit geweckt, besuchte er von 1810 bis 1811 wissenschaftliche Vorträge und fertigte dazu ausführliche Notizen an. Zwei Jahre später konnte er seiner gewünschten Tätigkeit als Laborgehilfe nachgehen und zählte bereits um 1820 zu den führenden chemischen Analytikern Großbritanniens; auch seine akademische Karriere ging schnell voran: 1824 wurde Faraday in die Royal Society aufgenommen und 1827 zum Professor für Chemie der Royal Institution berufen. Ferner beschäftigte sich Faraday mit dem Zusammenhang zwischen Elektrizität und Magnetismus, entdeckte die elektromagnetische Induktion und schuf den Feldbegriff zur Beschreibung dieser Phänomene. Er vermutet sogar einen Zusammenhang zwischen Licht und Elektromagnetismus, – den aber erst J. C. Maxwell beweisen konnte. Michael Faraday starb am 25. August 1867 in Hampton Court Green.

Quellen:


Publikationen (Auszug):