Hirschfeld, Hermann (†)

Hermann Hirschfeld

geboren: 27.11.1842 in Hamburg

gestorben: 1921 in Neu-Isenburg


Lebensgeschichte:

  • Der Kaufmannssohn Hermann A. Hirschfeld wurde am 27.11.1842 in Hamburg geboren. Früh verlor er seinen Vater und genoss eine hervorragende Erziehung durch die Mutter. Nach dem Besuch eines der besten Hamburger Bildungsinstitute war er ab 1858 selbst als Kaufmann tätig. Doch diese Zeit währte nicht lange, denn sein größtes Interesse galt der Literatur. Mit dem Zuspruch von Feodor Wehl und Robert Heller ging er bald der schriftstellerischen Tätigkeit, teils unter dem Pseudonym Walter Vogel, nach.
    Gesundheitlich angeschlagen, lebte er einige Zeit in Italien, kehrte im Jahr 1877 nach Deutschland zurück, lebte zunächst in Wiesbaden und später, ab 1882 in Homburg vor der Höhe. Erst 1896 siedelte er nach Neu-Isenburg bei Frankfurt a. M., wo er im Jahr 1921 starb.
    Die Liste von Werken aus der Feder Hermann Hirschfelds ist sehr umfangreich. Doch nicht in jedem Fall kann zweifelsfrei festgestellt werden, ob ggf. auch Namensgleichheiten existierten. Mit Sicherheit können ihm jedoch mehrere Jugendschriften wie auch nachstehende Novellen, Romane und Erzählungen zugeschrieben werden:

Werke:

  • 1868: Spätes Erkennen
  • 1870: Karriere
  • 1871: Novellen aus dem deutsch-französischen Kriege
  • 1872/3: Der Einsiedler von der Hallig
  • 1874: Die von der Rhön
  • 1875: Schwindelnde Bahn
  • 1876: Eine Prinzenwette
  • 1876: Heimatlos
  • 1881: Ein Thronerbe
  • 1881: Vom Ahn zum Enkel. Ein Roman aus den Tagen der Medici
  • 1882: Zäsarenfrevel
  • 1885: Salonnovellen
  • 1886: Die feindlichen Brüder
  • 1887: Die Komödiantentoni
  • 1890: Die Kompagnie des Königs
  • 1891: Der Talisman des Inders
  • 1892: Für die Jugend. Ausgewählte Erzählungen
  • 1901: Einfache Leute
  • 1903: Grandiers Sohn
  • 1906: Ein böser Schwur
  • 1906: Am Winterfeuer
  • 1907: Die Fürstin von Mirandola
  • 1908: Die Polenprinzessin / Die Stickerin von Mainz. 2 Historische Erzählungen
  • 1909: Herrn Fersenfelds Testament / Der Ruf / Der falsche Bosko
  • 1909: Wer? / Wohl geborgen
  • 1910: Das Diadem des Goldschmieds und andere Erzählungen
  • 1910: Maria und andere Erzählungen

Quellen:

  • Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913. S. 228.

Publikationen (Auszug):